Sammelklage gegen den Börsengang von Kanaan: Die Aktionäre müssen sich bis Mai entscheiden, wer sie vertreten wird

Es wurde eine Frist bis zum 4. Mai gesetzt, um festzulegen, wer die Interessen der Aktionäre von Canaan in der Sammelklage gegen das Bergbauunternehmen vertreten wird.

Die Anwaltskanzlei Robbins Geller Rudman & Dowd LLP gab am 7. April bekannt, dass die Frist für die Einreichung des Antrags des Hauptklägers in der Sammelklage gegen den Börsengang von Canaan Securities auf den 4. Mai 2020 festgesetzt wurde.

Es wird erwartet, dass die Prozessparteien von Canaan in Lemieux v. Canaan Inc. darüber entscheiden werden, wer ihre Interessen vertritt, da ihnen vorgeworfen wurde, dass der Börsengang (IPO) im vergangenen November gegen den Securities Act von 1933 verstieß.

Irreführende und falsche Angaben

In der Beschwerde wird behauptet, dass die Registrierungserklärung für den Börsengang falsch war und Investoren irreführende Informationen geliefert hat.

Ihnen wird auch vorgeworfen, dass sie nicht offengelegt haben, dass ihre Beziehung zu dem chinesischen Unternehmen Hangzhou Grandshores Weicheng Technology Co. (in der Sammelklage als „Grandshores“ bezeichnet), war nur eine „Transaktion mit verbundenen Parteien“.

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In der Sammelklage wird darauf hingewiesen, dass die Marktkapitalisierung der Grandshores nur 50 Millionen Dollar betrug, aber sie gaben nur 16 Millionen Dollar in bar an, wobei sie sich auf einen am 20. Februar von Marcus Aurelious Value veröffentlichten Bericht beriefen.

In der Beschwerde heißt es, dass die finanzielle Situation Kanaans schlechter war als gemeldet. Darüber hinaus gab sie die verschiedenen Vertriebshändler, mit denen sie zuvor zusammengearbeitet hatte, nicht bekannt, von denen viele als „kleine oder verdächtige Unternehmen“ eingestuft wurden.

 

Darüber hinaus heißt es in der Sammelklage, dass die größten chinesischen Kunden von Canaan in den vergangenen Jahren Kunden waren, die nicht in der Bitcoin-Bergbaubranche tätig waren.

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Robbins Geller Rudman & Dowd LLP sagte, dass gemäß dem Private Securities Litigation Reform Act von 1995 jeder Investor in Kanaan, der seine Wertpapiere vor dem Börsengang gekauft hat, eine Ernennung als Hauptkläger im Rechtsstreit beantragen kann, wobei er Folgendes hinzufügt

„Ein Hauptkläger handelt bei der Durchführung der Wertpapier-Sammelklage gegen Kanaan im Namen aller anderen Gruppenmitglieder. Der Hauptkläger kann eine Anwaltskanzlei seiner Wahl auswählen, um die Wertpapier-Sammelklage gegen Kanaan zu führen.